Renate Unterberg - Marienkäfer

Ehrenamt

Seit 2018 gehöre ich dem erweiterten Kirchenvorstand der evangelischen Reformations- Gedächtnisgemeinde Hadern an. Dort bringe ich insbesondere die Themen „interreligiöser Dialog“ und „Frieden“ ein. Im Mai 2019 habe ich meine Gemeinde auf dem Corso Leopold beim Kreis der Religionen vertreten. Im Oktober 2019 wird eine Gemeindegruppe am Friedensgebet auf dem Jakobsplatz teilnehmen. Danach wollen wir überlegen, wie wir die Themen noch stärker umsetzen können, also den interreligiösen Dialog in Hadern führen oder z.B. ein Friedensgebet hier vor Ort realisieren.

Von 2000 bis 2010 wurde ich in Kindergärten, Grundschule und Gymnasium in Elternbeiräte gewählt. Zwei Jahre war ich stellvertretende Vorsitzende des Gemeinsamen Kindergartenbeirats GKB der LH München. Diesen habe ich vertreten in der Arbeitsgemeinschaft der Elternverbände Bayerischer Kindertagesstätten ABK. Bei der Erarbeitung des Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungsgesetzes BayKiBiG habe ich mich im Bayerischen Sozialministerium für Elterninteressen eingesetzt.

2007 habe ich an einer Familiendebatte im Debattierclub der Ludwig- Maximilians-Universität teilgenommen (Link zum Flyer Familiendebatte).

2006 habe ich bei einem Familienforum der LH München vorgeschlagen, in der Stadtinformation im Rathaus eine Familieninformation einzurichten. Dieser Vorschlag von mir wurde dann tatsächlich realisiert, die Familieninformation existiert bis heute. Dies ist einer meiner größten Erfolge.

Vor meinem fachlichen Hintergrund als Sprachwissenschaftlerin und Sprachheilpädagogin habe ich mich bei Bildungsthemen stark gemacht dafür, die Sprachentwicklung von Kindern sehr viel früher zu erfassen, denn Beeinträchtigungen der Sprache wirken sich beim Schuleintritt äußerst negativ aus, dies gilt für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund. Ich habe z.B. bei einer großen Diskussionsveranstaltung des Referats für Bildung und Sport zu den Konsequenzen aus der Pisa-Studie auf dem Podium gesessen, als zweite von rechts.

Im Jahr 2000 hatte ich die Initiative zur Gründung des Familienzentrums Hadern-Blumenau mit einer Selbsthilfegruppe und war dann zwei Jahre die Gründungsvorsitzende. Das Zentrum wuchs und gedieh, gehört schon lange zur Regelförderung der Landeshauptstadt München und hat seit Langem jährlich mehrere Tausend Besucher*innen aus über 50 Nationen. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Müttern, zur Betreuung von Kindern und zur Integration von Menschen aus allen Kulturkreisen. Aus dem Stadtbezirk Hadern ist es nicht mehr wegzudenken.

Nachdem ich 2002 in den Bezirksausschuss gewählt wurde, habe ich den Vorsitz abgegeben, bin aber bis heute Ehrenvorsitzende und berate und unterstütze das Zentrum weiterhin nach Kräften. Das Familienzentrum wird sich bald räumlich vergrößern und feiert 2020 sein 20-jähriges Bestehen. Ich freue mich schon darauf!